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Das Elbtower Desaster: Wie Hamburg ihn retten will

https://www.youtube.com/watch?v=604i3ygClqI

Der Elbtower in Hamburg, geplant als höchster Turm Norddeutschlands und grüner Abschluss der HafenCity, geriet durch Insolvenz des Bauherrn Ren Benko in eine Krise. Trotz großer Pläne und architektonischer Highlights stoppte der Bau 2023 bei 140 Metern Höhe. Die Stadt Hamburg will kein Steuergeld einsetzen, setzt auf private Investoren und prüft neue Nutzungskonzepte, darunter ein Naturkundemuseum. Ein lokaler Investor, Dieter Becken, plant die Fertigstellung, benötigt aber hohe Vorvermietungsquoten und zusätzliche Millionen. Technische Probleme wie die Absenkung des Turms werden überwacht und gelten als beherrschbar.

Stichpunkte:

  • Elbtower sollte mit 245 m das höchste Gebäude Norddeutschlands werden, Bau stoppte 2023 bei 140 m wegen Insolvenz.
  • Ren Benko, Bauherr und Immobilienentwickler, sitzt in Haft; Insolvenzverschleppung und Betrug werden untersucht.
  • Stadt Hamburg beteiligt sich nicht finanziell, fordert Vorvermietungsquote von mindestens 30% für Weiterbau.
  • Neuer Investor Dieter Becken plant Fertigstellung bis 2029, benötigt mindestens 700 Millionen Euro zusätzlich.
  • Technische Probleme wie Absenkung des Turms und Auswirkungen auf Bahninfrastruktur werden eng überwacht und gelten als kontrollierbar.
  • Geplante Nutzungserweiterungen umfassen Hotel und Naturkundemuseum zur Sicherung der Vermietung und Wirtschaftlichkeit.

Quelle: Cato

Einstelldatum: 2025-08-17