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Deutschland „erfüllt“ Klimaziele 2025 – doch die Industrie stirbt | NIUS Live vom 08. Januar 2026 (#3175)

Zusammenfassung

Quelle: NIUS
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=actvlaIPf1w
YT-Kanal: 1
ID-Code: d176d37fbb2475d99ac5
Einstelldatum: 2026-01-11


Zusammenfassung des Vortrags (Zeitangaben beziehen sich auf den Videostand):

**Kernaussagen:**

- Freie Medien sind essenziell für erfolgreiche Länder; fehlende kritische Berichterstattung führt zu absurden politischen Maßnahmen (z.B. Steuer auf Luft).
- Deutschlands CO2-Ausstoß sank 2025 um 9 Mio. Tonnen, Klimaziele wurden erreicht.
- Hauptgrund für CO2-Reduktion: Rückgang der Industrieproduktion (11 Mio. Tonnen weniger CO2 durch Industrieeinbruch).
- Wirtschaft schrumpft, Industrie stirbt langsam aus – führt zu Arbeitsplatzverlusten und wirtschaftlicher Schwäche.
- CO2-Ausstoß im Individualbereich (Wohnen, Verkehr) ist gestiegen, da Menschen weiterhin heizen und mobil sein müssen.
- Klimaziele werden durch Deindustrialisierung erreicht, nicht durch nachhaltige Transformation.
- 143.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe 2025 verloren – gut bezahlte, qualifizierte Jobs.
- Jobverluste führen zu weniger Konsum, verstärken Wirtschaftskrise.
- Deutschland steht vor der Wahl: Klimaschutz oder Industrieerhalt – beides gleichzeitig ist derzeit nicht möglich.
- Atomenergie als mögliche saubere Technologie wird abgelehnt, was Klimaschutz erschwert.
- CO2-Bepreisung (Steuer auf Luft) belastet Wirtschaft massiv: 21,4 Mrd. Euro Einnahmen 2025 aus CO2-Preis und Zertifikathandel.
- CO2-Steuer führt zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber Ländern ohne solche Abgaben (China, USA, Indien).
- CO2-Preis wird 2023 auf 55-65 Euro pro Tonne angehoben, weitere Kostensteigerungen drohen.
- Medien berichten kaum über kritische Themen wie niedrige Gasspeicherstände.
- Gasspeicher in Deutschland sind nur zu ca. 53% gefüllt, deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.
- Kältewelle erhöht Gasverbrauch, Speicher leeren sich schnell (1-1,5% pro Tag).
- Gefahr einer Gasmangellage besteht, Heizen wird aber voraussichtlich nicht ausfallen, Kosten steigen jedoch stark.
- Niedrige Gasspeicherstände und hohe Energiepreise führen zu Unsicherheit in der Industrie, Produktionsrückgang und Investitionsstopp.
- Beispiel: BASF baut Chemiewerk ab (500 Mio. Euro Abbaukosten), Weiterbetrieb wirtschaftlich nicht tragbar wegen Energiepreisen.
- Wirtschaftswachstum 2023 wird durch Energiekrise und CO2-Preis stark gedämpft (Prognose 0,8% Wachstum, kann durch Energieprobleme weiter sinken).

**Zahlen/Fakten:**

- CO2-Reduktion 2025: 9 Mio. Tonnen insgesamt, 11 Mio. Tonnen durch Industrieeinbruch.
- Arbeitsplatzverluste 2025: 143.000 im verarbeitenden Gewerbe.
- Staatseinnahmen durch CO2-Preis 2025: 21,4 Mrd. Euro.
- CO2-Preis 2023: 55-65 Euro pro Tonne.
- Gasspeicherfüllstand aktuell ca. 53%, ein Viertel unter dem Minimum der letzten Jahre.
- Speicherentleerung: ca. 1-1,5% pro Tag.
- BASF-Abbau Chemiewerk: ca. 500 Mio. Euro.

**ToDos / Empfehlungen:**

- Kritische Medienberichterstattung stärken, um politische Fehlentscheidungen zu hinterfragen.
- Debatte über CO2-Bepreisung und deren Auswirkungen auf Industrie und Arbeitsplätze intensivieren.
- Alternative saubere Technologien (z.B. Atomenergie) ernsthaft prüfen, um Industrieerhalt und Klimaschutz zu verbinden.
- Energieversorgungssicherheit verbessern, Gasspeicherfüllstände erhöhen und Versorgungslücken vermeiden.
- Wirtschaftspolitik anpassen, um Deindustrialisierung zu stoppen und Arbeitsplätze zu sichern.
- Transparente Kommunikation über Kosten und Folgen der Klimapolitik an Bevölkerung und Unternehmen.
- EU-weite Harmonisierung der CO2-Preise prüfen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

**Zusammenfassung:**

Die Erreichung der Klimaziele in Deutschland basiert aktuell vor allem auf einem Rückgang der Industrieproduktion, was zu massiven Arbeitsplatzverlusten und wirtschaftlicher Schwäche führt. Die CO2-Bepreisung belastet die Wirtschaft stark und verschärft die Situation. Gleichzeitig steigen die CO2-Emissionen im privaten Bereich. Die Energieversorgung ist angespannt, Gasspeicher sind niedrig gefüllt, was bei kalten Temperaturen zu hohen Kosten und Unsicherheiten führt. Die Politik steht vor der Herausforderung, Klimaschutz und Industrieerhalt in Einklang zu bringen, wobei derzeit beides nicht gleichzeitig möglich scheint. Kritische Medien und eine offene Debatte sind notwendig, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.


Transkript (gekürzt) anzeigen
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Deswegen gibt's eigentlich Medien und
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deswegen sind nur
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sind Länder mit freien Medien so
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erfolgreich. Aber wenn die freien Medien
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sich anschließen, dann lande ich am Ende
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eben bei diesen wahrenwitzigen
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Verrücktheiten, die wo keiner mehr sagt,
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ist es nicht ein bisschen radikal, eine
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Steuer auf die Luft zu erheben? Das
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könnte die Frage hätte ja mal jemand
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stellen können. Niemand auch nicht in
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der FDP. Alle haben gesagt, ja Mensch,
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Steuer auf die Luft, das ist eine
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prächtige Idee. Das ja Marktwirtschaft
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pur.
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Der CO2 Ausstoß Deutschlands ist 2025
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gesunken um 9 Millionen Tonnen und damit
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sind die Klimaziele für das Jahr
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eingehalten worden. Glückwunsch. Das
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große große Problem allerdings, der
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Rückgang des CO2 Ausstoßes geht
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hauptsächlich auf die Tatsache zurück,
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dass die Industrieproduktion in
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Deutschland weiter eingebrochen ist. 11
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Millionen Tonnen Rückgang beim CO2, 11
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Millionen Tonnen Rückgang beim CO2 gehen
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allein auf den Industrieeinbruch
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zurück. Also mehr als der Rückgang
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insgesamt. Man könnte jetzt etwas
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zynisch sagen, ähm lieber Kollege
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Julius, die Wirtschaft schrumpft sich
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gesund, aber das ist natürlich ein
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zynischer Blick, wenn wir die Wirtschaft
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nur durch die grüne Klimabrille
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anschauen würden.
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Ja, es ist jetzt eine zwar
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funktionierende, aber auf lange Sicht
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nicht allzu nachhaltige
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Klimapolitikpraxis. Seine Ziele zu
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erfüllen, indem man einfach gar nicht
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mehr Wirtschaft, indem man Industrie und
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Wirtschaftszweige verliert. abwandern
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lässt, Menschen in die Arbeitslosigkeit
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schickt ähm und am Ende äh ein bisschen
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weniger CO2 Ausstoß hat, wäre natürlich
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die anderen Länder auf der Welt weiter
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tun und lassen, was sie wollen. Ähm und
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man hier zulande dann ähm sowohl das
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Geld verliert, um eben in Projekte zu
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investieren, die Sinn ergeben, als auch
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die ökonomische Power äh auf der auf der
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weltweiten Bühne nach und nach zu
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verlieren, weil eben Kernindustrie in
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Deutschland ist nur mal ein
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Industrieland nach und nach dahin
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siechen äh und wegbrechen. Deswegen so
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ein bisschen es ist humoristisch, ein
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bisschen zynisch Ziele erfüllt, aber
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weil die Industrie dahinsicht eigentlich
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ist es ein trauriges eine traurige
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Diagnose.
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Was ist das Deindustrialisierungschart,
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was wir hier gerade gesehen haben. Also,
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wenn man sich das vielleicht noch einmal
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ganz kurz anschauen kann, das sind
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absolut dramatische Zahlen. Auf diesem
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Chart sehen wir, dass bei den Bereichen,
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die sozusagen individuell geprägt sind,
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ja, beim Thema Wohnen und beim Thema
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Verkehr, der CO2 Ausstoß gestiegen ist.
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Ja, nicht weil die Leute gesagt haben,
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boah, ich will noch mal mehr CO2, ich
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habe jetzt mir auch noch mal ein altes
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Auto geholt, das Pferd noch voll
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verbleibt. Ja, sondern weil einfach ähm
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die unsere Zeit nach äh einer einer
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gewissen Mobilität verlangt. Ja, weil
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Menschen nun mal das heizen, was sie
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heizen, weil es mal wärmer, mal kälter
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ist unds ist ja auch erzählt worden, ich
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glaube Spiegelschlagzeile vor zwei
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Jahren, nie wieder Schnee. Ja, so morgen
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kommen glaube ich ein halber Meter. Ja,
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Blizzard gehen sie nicht mehr raus.
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alles Propaganda. Man kann diesen
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Medien, es tut mir leid, ich will da
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auch gar nicht irgendwie so Wutbürger
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rich klingen. Man kann diesen Leuten ja
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kein Wort mehr glauben, wenn mir der
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Spiegel gesagt hat, nie wieder Schnee
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und morgen ist überall Wetter, weil
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gehen sie nicht raus, kommt ein halber
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Meter. So, das s
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